Winter am Horizont

Was ist zur Zeit los am Sternenhimmel?

Moderator: luigi

Winter am Horizont

Beitrag # von luigi am Sonntag 4. Januar 2009, 13:28

Der winterliche Himmel ist im Januar voll mit hellen Sternen
und einpr├Ągsamen Sternbildern.
In keiner anderen Jahreszeit sieht man so viele himmlische
Glanzlichter.
Noch bevor andere Gestirne in der Abendd├Ąmmerung sichtbar
werden, leuchtet am Westhimmel der Abendstern auf: Die Venus.
Unser Nachbarplanet strahlt un├╝bersehbar in einem wei├čen Licht.
Nach Sonne und Mond ist er das hellste Gestirn am Himmel.
Zum Monatsanfang geht die Venus aber schon kurz nach halb neun
Uhr abends unter, am Monatsende eine Stunde sp├Ąter.

Bild

Heller Sternenhimmel im Januar (Rechte: WDR/Mauritius)

Gegen zehn Uhr abends leuchtet dann senkrecht ├╝ber der Erde ein
auffallender, gelblicher Stern.
Das ist Kapella, Hauptstern im Sternbild Fuhrmann.
Der Gro├če Wagen steigt im Januar im Nordosten empor, w├Ąhrend
das Himmels-W halbhoch am westlichen Firmament zu sehen ist.

Hellster Stern Sirius

Die bekanntesten Wintersternbilder sind Orion und die beiden Hunde.
Im Gro├čen Hund funkelt in einem bl├Ąulichen Licht Sirius, der hellste
Stern am Himmel.
Mit knapp neun Lichtjahren Entfernung geh├Ârt Sirius zu den Nachbarn
unserer Sonne.
Mit seiner Hilfe bestimmt man die L├Ąnge eines Sonnenjahres zu 365
und einem Viertel Tag.

Bild

Gro├čer Hund mit Sirius (Rechte: Wienerroither)

Merkur zeigt sich zu Jahresbeginn kurz am Abendhimmel.
Der flinke Planet ist am g├╝nstigsten zwischen dem 2. und 7. in der
Abendd├Ąmmerung knapp ├╝ber dem S├╝dwesthorizont zu erkennen.
Ab dem 10. Januar ist Merkur von der Erde aus nicht mehr zu ersp├Ąhen.
Jupiter kann ebenfalls nur noch in der ersten Januarwoche tief im
S├╝dwesten erblickt werden.

Ringf├Ârmige Sonenfinsternis

Vollmond ist am 11. Januar um 4.27 Uhr morgens.
Neumond wird am 26. Januar um 8.55 Uhr erreicht.
Da der Neumond die Erdbahnebene von S├╝d nach Nord ├╝berschreitet,
schiebt er sich vor die Sonne.
Die ringf├Ârmige Sonnenfinsternis ist allerdings von Europa aus nicht
zu sehen.
Sie zieht sich beginnend im S├╝datlantik, s├╝dlich von Afrika, durch den
Indischen Ozean bis nach Indonesien.
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